Jeder hat das Recht auf Bildung, unentgeltlich, zum mindesten die grundlegende Bildung

Menschenrechte in Berlin: U Westhafen

Auf der Su­che nach den Men­schen­rech­ten in Ber­lin.
Fund­ort U West­ha­fen | Foto Frans de Lip­pe

(1) Je­der hat das Recht auf Bil­dung. Die Bil­dung ist un­ent­gelt­lich, zum min­des­ten der Grund­schul­un­ter­richt und die grund­le­gen­de Bil­dung. Der Grund­schul­un­ter­richt ist ob­li­ga­to­risch. Fach- und Be­rufs­schul­un­ter­richt müs­sen all­ge­mein ver­füg­bar ge­macht wer­den, und der Hoch­schul­un­ter­richt muß al­len glei­cher­ma­ßen ent­spre­chend ih­ren Fä­hig­kei­ten of­fen­ste­hen.
(2) Die Bil­dung muß auf die vol­le Ent­fal­tung der mensch­li­chen Per­sön­lich­keit und auf die Stär­kung der Ach­tung vor den Men­schen­rech­ten und Grund­frei­hei­ten ge­rich­tet sein. Sie muß zu Ver­ständ­nis, To­le­ranz und Freund­schaft zwi­schen al­len Na­tio­nen und al­len ras­si­schen oder re­li­giö­sen Grup­pen bei­tra­gen und der Tä­tig­keit der Ver­ein­ten Na­tio­nen für die Wah­rung des Frie­dens för­der­lich sein.
(3) Die El­tern ha­ben ein vor­ran­gi­ges Recht, die Art der Bil­dung zu wäh­len, die ih­ren Kin­dern zu­teil wer­den soll.

All­ge­mei­ne Er­klä­rung der Men­schen­rech­te, Ar­ti­kel 26 Re­so­lu­ti­on 217 A (III), UN Ge­ne­ral­ver­samm­lung, 10.12.1948

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